Biomasse

Umweltfreundlich und klimaschonend

Biomasse ist die gesamte durch Pflanzen oder Tiere erzeugte organische Substanz. Die dort gebundene Sonnenenergie kann zur Wärmegewinnung, Treibstoffproduktion oder Stromerzeugung genutzt werden. Biomasse ist ein nachwachsender, erneuerbarer Energieträger, der umweltfreundlich und klimaschonend verbrennt. Biomasse ist ein heimischer Rohstoff, der Österreich die Chance bietet, unabhängiger von Energieimporten zu werden und damit die inländische Wirtschaft zu stärken und die regionale Wertschöpfung anzukurbeln.

Stückholz – Tradition, die sich bewährt hat

Heizen mit Stückholz stellt die traditionelle Art der Wärmegewinnung aus Biomasse dar. Kombiniert mit einer modernen Heizungsanlage ist dies eine sehr kostengünstige Variante des Heizens. Bei Stückholz bzw. Scheitholz handelt es sich in der Regel um Brennholz mit Längen von 25 bis 100 cm. Um eine optimale Verbrennung zu erreichen, wird das Holz zur Trocknung aufgeschichtet und sollte ein (Fichte) bis zwei Sommer (Buche) gelagert werden.

Pellets – bequem, sauber und wirtschaftlich

Noch nie war Heizen mit Pellets so bequem und wirtschaftlich wie jetzt. Innovative Vollautomatiken wie z.B. automatische Zündung, Heizflächenreinigung oder Ascheaustragung sorgen dafür, dass Sie sich um nichts mehr kümmern müssen. Modernste Verbrennungstechnologie garantiert einen konstant hohen Wirkungsgrad, wenig Brennstoffverbrauch und sauberste Verbrennung. Für den nötigen Nachschub an Brennstoff sorgt eine vollautomatische Pelletszuführung.

Unbehandeltes heimisches Restholz (Hobel- & Sägespäne von der Holzindustrie) als Ausgangsbasis bei der Pelletsproduktion, ist als nachwachsender Energieträger krisensicher und umweltfreundlich.

Hackgut – zerkleinertes Holz ganz groß

Hackgut vereint als Energieträger regionale Wertschöpfung und kostengünstige Wärmebereitstellung in einem Brennstoff. Als Hackgut bezeichnet man maschinell zerkleinertes Holz („Holzschnitzel“) in der Größenordnung von 1 mm bis 10 cm. In der Regel handelt es sich dabei um weniger wertvolle Holzsortimente, die nicht für die Weiterverarbeitung herangezogen und zerhackt werden – Unterwuchs, Durchforstungsholz, Sägenebenprodukte.

Der Einsatz von Hackschnitzelanlagen erfolgt sowohl im Bereich von Kleinanlagen (z. B. Einfamilienhaus) als auch in Biomasseheizwerken, die einzelne Gebäude oder ganze Nah- bzw. Fernwärmenetze versorgen.


Vorteile

• umweltfreundliches, regeneratives Heizsystem
• bis zu 50 % Heizkosten sparen (vgl. zu fossilen Brennstoffen)
• langfristige Versorgungssicherheit
• preisstabiler Energieträger
• hohe Förderquote durch Bund, Länder und Gemeinden
• Unabhängigkeit von Öl und Gas
• heimische Rohstoffe
• regionale Wertschöpfung